Ziele des PT (Personal Training)

Die grundsätzlichen Ziele der Sport treibenden Bevölkerung sind weitestgehend ähnlich. Zumindest die wichtigsten beziehungsweise populärsten Sportmotivationen überschneiden sich in nahezu jedem Trainingsplan.

So stehen vor allem Gewichtsreduktion, Muskelaufbau, Fitness oder Straffung sowie Verbesserung der Ausdauer bei fast allen Sportentschlossenen ganz oben auf der Wunschliste. Aufgabe des Personal Trainers ist es, die prozentuale Gewichtung vorzunehmen. Hierzu muss er im Gespräch mit seinem Klienten herausfinden, welche Punkte Priorität haben, also sozusagen die „Pflicht“ darstellen und welche Punkte man lediglich als die „Kür“ betrachten muss.

Ein Sportler könnte zum Beispiel als persönliches Ziel äußern, er wolle generell „fitter werden“, aber nicht „hoch trainiert“, und außerdem ein wenig abnehmen. Dabei möchte er gern weiter Tennis spielen, aber vermehrt laufen. Ein anderer, übergewichtiger Kunde könnte sich vorgenommen haben, mindestens 20 kg abzunehmen, während als drittes Beispiel ein älterer Herr sein Herz-Kreislaufsystem kräftigen möchte. Jedem individuellen Wunsch muss der Personal Trainer mit einem maßgeschneiderten Fitnessprogramm Rechnung tragen.

Während manche Sportler sich von einem Personal Trainer sogar auf Hochleistung trimmen lassen und zum Beispiel auf einen Marathonlauf hin arbeiten, sind doch die Ziele der großen Mehrheit weitaus bescheidener. Das oberste Ziel für die Mehrheit der Amateursportler sollte eine Verbesserung der Alltagsbelastbarkeit sein, gefolgt von einer angestrebten Kräftigung der Muskulatur, einem verbesserten Gleichgewichtssinn und einer erhöhten Ausdauer.

Fitness & Ernährung

Das Fitnessprogramm kann idealerweise begleitet werden durch eine bedarfsgerechte Ernährung, was insgesamt zu einem erhöhten seelischen Wohlbefinden und last but not least zu einem gesunden Leben führen sollte.

Besonders kompetente Personal Trainer bieten an, ihrem Kunden auch unter sportlicher Belastung etwas Blut abzunehmen, um den Laktatwert zu bestimmen – ein probates Mittel zur Leistungskontrolle aus dem Bereich des Profisports. Wichtig kann dieser Vorgang vor allem für Klienten sein, die gesundheitlichen Einschränkungen unterliegen oder Medikamente nehmen. Für solche Personen wäre statt Laufen dann zum Beispiel eher Nordic Walking angesagt, das sich vom einfachen Walken durch den zusätzlichen Einsatz von Stöcken unterscheidet.

Besonders wichtig, abseits von allen zielorientierten und wissenschaftlichen Überlegungen, ist natürlich der Spaß an der Sache, der vielleicht gerade beim Einzeltraining ausgeblieben war und sich als elementarer Hinderungsgrund erwiesen hatte. Die Freude am Sport kann auch durch Abwechslung in der Trainingsumgebung gefördert werden, zum Beispiel im Sommer durch einen Wechsel in den Wald, den Park oder an den See oder im Winter ein neues Studio.