Was einen guten Personal Trainer ausmacht

Als Grundlage sollte einem guten Personal Trainer immer eine solide und fundierte Ausbildung dienen, z.B. Sportlehrer, Physiotherapeut, Sporttherapeut, Sportphysiotherapeut oder Gymnastiklehrer. Zusätzlich sollte er eine spezielle Ausbildung zum Personal Fitness Trainer besucht haben, um im Bereich des Personal Fitness Training auch erfolgreich und professionell arbeiten zu können. In manchen Fällen sind spezielle Weiterbildungen u. a. in den Bereichen Outdoor, Nordic Walking, Inline Skating wünschenswert. Man sollte sich als Kunde nicht scheuen, den Trainer nach seinen Qualifikationen zu fragen.

Grundsätzlich sollte ein kostenloses Erstgespräch angeboten werden, um festzustellen, ob man miteinander arbeiten kann. Der Kunde kann seine Ziele definieren und der Personal Trainer kann anhand dieses Gesprächs abschätzen, welche Art der Vorbereitungen für das Training zu treffen sind. Wer kein kostenloses Erstgespräch anbietet, ist als nicht seriös einzustufen.

Ein Personal Trainer sollte sehr viel Positivismus ausstrahlen. Denn was bringt die beste Ausbildung, wenn man den Kunden nicht soweit motivieren kann, dass ihm das Training Spaß macht und er mit Freude an seinen Zielen arbeiten möchte. Er sollte mit einem klaren Trainingskonzept aufwarten und seinen Schützling gezielt führen. Gleichzeitig ist eine gewisse Form der Zurückhaltung wünschenswert. Nichts ist mühsamer als ein Trainer, der zur Selbstdarstellung neigt.

Allgemeinbildung eines Personal Trainers

Nicht zu vernachlässigen ist bei einem selbständigen Trainer eventuell eine gute Allgemeinbildung. Die meisten Kunden kommen eher aus dem gehobenen gesellschaftlichen Bereich. Viele Sportler pflegen während der gemeinsamen Stunden gern auch Konversation mit ihrem Personal Trainer, vielleicht über Themen wie Politik oder aktuelles Zeitgeschehen. Ein Trainer, in dessen geistigem Leben nichts als Sport existiert, kann ein überaus langweiliger und monotoner Begleiter sein.

Zusätzlich kommt hier die Lebenserfahrung ein wenig ins Spiel. Das Durchschnittsalter der Personal Training Kunden liegt bei ca. 40 – 50 Jahren. Bei dieser Zielgruppe ist eine gewisse persönliche Reife des Trainers von Vorteil. Bei einem zu jungen Trainer kann es eventuell zu Akzeptanzschwierigkeiten kommen.  Selbstverständlich sagt das Alter nicht alles über die Reife einer Person aus.

Vor allem jedoch muss der Kunde für den Trainer das Wichtigste beim Personal Training sein. Seine hundertprozentige Aufmerksamkeit und Beobachtungsgabe sind unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit. Zudem sollte der Trainer das, was er vermittelt, auch selbst vorleben: Wer dem Sportler rät, Rauchen sei ungesund, selbst aber raucht, ist natürlich unglaubwürdig.

Außerdem ist wichtig, dass die Programme individuell nach den Bedürfnissen des Kunden erarbeitet werden. Für manche Leute ist zum Beispiel ein Entspannungstraining zunächst wichtiger als das eigentliche Fitnesstraining.

Schließlich sollte ein Personal Trainer auch seine eigenen Grenzen kennen und in schwierigen Fällen, etwa wenn eine Gewichtsabnahme aus medizinischen Gründen notwendig ist, nicht zögern, zusätzlich die entsprechenden Fachleute zu Rate ziehen. Ein Personal Trainer kann keinen Arzt oder Physiotherapeuten ersetzen.